Kirche St. Kanzian
diese Kirche im Ortskern von St. Kanzian ist den Geschwistern Kanzian, Kanzius und Kanzianilla geweiht.
Vom einst romanischen Kirchenbau ist nur der Chorturm und vom spätgotischen Umbau in der Zeit um 1518 ist nur das zarte Apsispolygon  erhalten geblieben. Hinter der Westfassade verbirgt sich eine abgestufte dreischiffige Staffelhalle aus der Zeit von 1849 bis 1860.Das Südschiff wurde als Taufkapelle adaptiert. An der inneren Fassadenmauer sind mehrere Pfarrersgrabsteine des 18. und 19. Jh. eingemauert. Der zu klein gewordenen Kirche wurde in den Jahren 1977/78 ein Zubau  mit Satteldach angefügt. Das berühmte Kruzifix, das aus der Zeit um 1510 stammt, hängt über dem Altar im Neubau.
In der Kirche finden je nach Jahreszeit die heiligen Messen samstags um 18h bzw. 19h und sonntags um 8h und 9.30 statt.


Vergrößerte Ansicht bitte anklicken !

Die Kirche  St. Jakob in Klopein
Ihr Schiff ist 10 m lang und 6 m breit. Das Presbyterium ist 5 m lang, endet mit drei Seiten des Achtecks und ist mit einem Kreuzrippengewölbe gedeckt. Das Schiff hat eine hölzerne, patronierte Decke. Der Triumphbogen ist aus behauenem  Stein und spitzbogig mit  abgefassten Rändern und ist wahrscheinlich der einzige Rest aus der Zeit, als diese Kirche im Jahre 1454 urkundlich genannt wird.
Die Altäre
Der Aufsatz des Hauptaltars ist aus dem Jahre 1740.  Die Statue des Apostels Jakobus, des Kirchenpatrons, hat die üblichen Attribute: Muschel, Stock, Hut und Kürbisflasche. Neben ihr steht der hl. Petrus mit der Tiara, der hl. Andreas und der hl. Bartholomäus. Im Architrav ist die hl. Dreifaltigkeit, umgeben von vielen Engeln.
Der eine Seitenaltar ist auch im Barockstil und trägt die Statuen des hl. Bartholomäus, Philipp und Jakob, über dem Architrav ist der hl. Josef: der andere, geweiht der hl. Katharina  ist aus dem  Jahre 1659.
An der Seitenwand  ist das Bild Maria Himmelfahrt mit der Aufschrift in lateinischer Sprache: „Maria ist in den Himmel aufgenommen worden. Es freuen sich die Engel und preisen Gott. Alle Völker lobsingen den Namen des Herrn.“ Die Kirche wurde in den Jahren 1981-1982 gründlich saniert: Die Altäre, die Holzdecke und die Mauern. Es wurden neue Kirchenbänke angeschafft.


Vergrößerte Ansicht bitte anklicken !

Die Kirche St. Pankratius in Srejach
Das schöne, spätgotische Kirchengebäude ist 14 m lang und 5 m breit und stammt aus der ersten Hälfte des 16. Jh. Das Presbyterium ist gleich breit wie das Schiff, endet in drei Seiten des Achtecks und hat an den Ecken vier Stützpfeiler. An der Nordwand des Presbyteriums ist das Gemälde des Jüngsten Gerichtes( Hölle) aus dem Jahr 1609. Der Visitator befahl wegen der Ärgernis erregenden Nacktheit der Figuren im Jahre 1702 die Übertünchung desselben. Zwei
Chorstühle mit der Jahreszahl 1523 sind nun im Diözesanmuseum in Klagenfurt.
Die Altäre
Auf dem Hauptaltar stehen die Statuen des hl. Pankratius, der hl. Barbara und Apollonia. Die gotische Statue des hl. Michael, die über dem Architrave stand, ist im Jahre 1922 verschwunden. Nun ist die Statue des hl.. Laurentius aus der verschwundenen Kirche in St.Lorenzen an seiner Stelle. Der Seitenaltar des hl. Lhard ist aus der Mitte des 18.Jh.Die Altäre wurden 1980 restauriert, 1988 wurden das Kirchendach und der Turm neu eingedeckt.


Vergrößerte Ansicht bitte anklicken !

St. Lorenzen
Die bereits 1425 genannte Filialkirche wurde Mitte des 19 Jh. bei einem Hochwasser völlig weggerissen und erst ziemlichgenau ein Jahrhundert später, im Jahr 1952 im ursprünglichen Stil in sicherer Entfernung vom Fluss, im Ort St. Lorenzen wieder neu errichtet.
Messen: Freitags um 18h, weitere Messen siehe die jeweilige Gottesdienstordnung.


Vergrößerte Ansicht bitte anklicken !

Georgikirche
An der Südseite des Klopeiner Sees erhebt sich ein steiler Hügel, auf dessen Spitze steht weithin sichtbar die Filialkirche St. Georg, die schon um 1060/70 als Brixner Besitz genannt wird, aber schon im 12 Jh. zum Stift Eberndorf kam. Der kleine im Kern der Langhausmauern noch romanische Bau erhielt in der Spätgotik ein Chorpolygon mit Netzrippengewölbe. Nach einem Brand im Jahre 1643 wurde das Langhaus mit einem Kreutzgratsgewölbe uns nördlichen Strebepfeilern versehen. An der Südseite ist ein kräftiger Turm mit Spitzpyramidendach angebaut unter dem die Sakristei untergebracht ist, unter einem Vordach kann man die "Wunschglocke" läuten. Erwähnenswert ist der hochbarocke Flügelaltar von 1720, mit Malereien des Kirchenpatrons. 
Messen: Siehe die jeweilige Gottesdienstordnung in der Pfarrkirche St. Kanzian


Vergrößerte Ansicht bitte anklicken !

Zurück zur Pfarre St. Kanzian